Unsere Spielphilosophie

Obwohl ich sehr viel Historisches in den Landeshintergrund eingebaut habe, soll nun nicht jeder Spieler einen historisch korrekten Charakter spielen, es soll nur jeder auf dem Teppich bleiben.
Dies ist immer noch ein Larpland mit Magie, aber halt mit einem gewissen Anspruch. Das wichtigste ist, das der Charakter in die Gruppe / bzw. Landeshintergrund passt. Denn es gibt eben so viele Arten Larp zu spielen wie es Larpspieler gibt. Jeder hält häufig sein Spiel für das ganz „normale“, nur die anderen sind seltsam.


Dazu kommt noch, das unsere Feinde nicht nur Menschen sind, sondern es können auch Untote, Dämonen oder andere Monster sein, während die Spieler eher bodenständig (low-fantasy) sind.
Wer es möchte kann auch z.B. in unserem Forum zwischen den Cons seinen Charakter spielen und so ihm weiter Tiefe geben.



Der Hintergrund

Bespielt werden die beiden Baronien Horneburg und Löwenfels, sowie das Freiherrentum Glenshire. Während die Dorkarer und die Jartas dienen rein als Hintergrund.

Die Baronie Horneburg

Horneburg ist ein Fantasyland (Magie, Elfen, Halblinge, Feenwesen und etc.), mit einem starken Anteil an historischen Elementen.
Als groben Hintergrund dient Nordengland und Südschottland in der Zeit von 1100 bis 1250 (Hochmittelalter) als historisches Vorbild.
Dies bedeutet für den Norden eine keltische Kultur (die Lehen Rotesche, Felsenheim, Seeherz, Selbach, Buchenhause und Laughy), während der Süden eine normannische Kultur besitzt.
Die gewählte Zeitepoche bedingt, dass die Rüstung kein Plattenpanzer ist, sondern das Kettenhemd als Hauptrüstung dient.

                                      

              Ritter um 1180                                                              Ritter um 1250


Bis auf eine kleine Ausnahme, das Lehen Lebenau. Lebenau hat sich im letzen Jahr immer mehr zum Tor zur Welt entwickelt.
Zu einem ist der Lehnsherr Sinold Schöben zu Lebenau ein sehr aufgeschlossener Mensch und fördert alles was neu ist.
Zum andern sorgte seine Gnaden Sebastian Drake zu Horneburg dafür, dass sich weitere große Handelshäuser sich in Lebenau und in der Stadt Horneburg angesiedelt haben.
So kommt das zum Beispiel im Lehn Lebenau es Plattenrüstungen gibt, die allerdings nur in diesem Lehen verwendet werden. Ebenso sieht es mit der Mode aus.
In beiden Bereichen kann man eher die erste Hälfte des 14 Jahrhundert (Spätmittelalter) als Vorlage nehmen.



Ritter um 1350


Baronie Löwenfels

Auch die Baronie Löwenfels enthält einen gewissen Anteil an Fantasy (Magie, Halblinge), doch benutze ich Mittelengland um 1250 bis 1390 (Spätmittelalter), mit einer normannischen Kultur, als historisches Vorbild.

Ritter um 1390


Das Freiherrentum Glenshire

Das Freiherrentum Glenshire enthält von allen drei Bereichen am wenigsten Magieanteil. Historisch dient das Fürstentum Antiochia und die Mongolen um 1250 (Hochmittelalter) als Vorbild.


Die Dorkarer

Für die Dorkarer, „die Piraten“, habe ich Norwegen des 9 bis zur erste Hälfte des 10 Jahrhundert (Frühmittelalter) gewählt. Sie dienen rein als Hintergrund für Horneburg.



Die Jartas

Für die Jartas, habe ich die Goldende Horde des 13 Jahrhundert (Hochmittelalter) gewählt. Auch sie dienen rein als Hintergrund, allerdings für Glenshire.





Was kann man als Horneburger oder Löwenfelser spielen?

Da der Landeshintergrund eine klare Richtung vorgibt, kann man nicht alles bespielen was einem gefällt.
Dies klingt wie eine Einschränkung, macht aber in erster Linie das Spiel interessanter.  So kann ein Spieler entweder einen Normannen, Kelten, Elfen, Halbling oder Zwerg spielen. 

Vom Beruf her kann man Ritter (weltliche/Ordens) bis zum Bettler, alles was es auch im Mittelalter gab, spielen.

Konzepte, wie z. B. Magier sind in Horneburg und Glenshire eher selten. In Löwenfels hat es ein Magier schon einfacher, auch wenn er dort ebenso gewisse Grenzen hat.


Nicht spielbar!

Halb-Dämonen und vergleichbares, würden in Horneburg, Löwenfels und Glenshire nicht lange überlegen. Das gleich gilt für Dämologen und Nekromanten.


Oberster Grundsatz ist, man sollte sich vorher überlegen was man darstellen KANN und dann erst kommt was man darstellen MÖCHTE.